Charles und Ray Eames brachten stets eine Prise Humor in Ihre Arbeiten ein. Als sie an Arbeiten für drollige Kinderspielsachen aus Pappmaché waren, kam Ihnen die Idee eine Garderobe für Kinder zu gestalten.

Zunächst sollte der Entwurf die eigenen Kinder animieren, ihre Kleider aufzuhängen und nicht im Kinderzimmer verstreut herumliegen zu lassen. Aber der Entwurf war so gut, dass er in die Designgeschichte einging und zu einem legendären Klassiker wurde.

hang-it-all Garderobe von Charles und Ray Eames

Garderobenhaken aus bunt lackierten Kugeln

Bunte Holzkugeln sollten Kinder ermuntern, „all ihre Sachen“ an die Garderobe zu hängen. Die bunten Bälle bestehen aus massivem Ahorn und sind in 9 Farben erhältlich.

Maßenproduktion als Ausgangspunkt

Wie bei allen Entwürfen war dieMaßenproduktion neben Funktion und Ästhetik wichtiger Aspekt für Charles und Ray Eames. Sie nutzten die damalige Technik für Schweißdrähte um die spinnenartige Konstruktionsbasis der Garderobe zu fertigen.

Die Konstruktionsidee lässt eine beliebige Erweiterung zu und wächst mit den Bedürfnissen der Verwender. Die Drahtkonstruktion erhielt eine weiße Pulverbeschichtung zwecks Haltbarkeit. Die Garderobe wird mittels Dübel und Schrauben direkt auf die Wand montiert.

Die Garderobe „hang-it-all“ begeistert Kinder wie Erwachsene

Die „hang-it-all“ sorgt nicht nur im Kinderzimmer für Ordnung, sondern hängt heute in so manchem Flur wo Schirme, Hüte, Hockeyschläger, Handtaschen, Schals und Mäntel ihren angemessenen Platz finden. Eigentlich schade, denn sie ist ein formalästhetischer Blickfang.

Produziert wird die Garderobe „hang-it-all“ in Lizenz von Vitra. Der Preis der „hang-it-all“ liegt bei 210 Euro.

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